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Natürlich hatte Frau Käßmann keine andere Wahl, als zurückzutreten! Frau Käßmann hatte insbesonders eine sogenannte Vorbildfunktion und die hat sie, - wie Sie "weisnix" darauf hingewiesen haben -, im Gegensatz zu den meisten anderen "Vorbildfunktionären", so wahrgenommen!
Nur, weil es eben nicht mehr, oder heutzutage überhaupt nicht üblich ist,dass andere "Vorbild-Funktionäre" bei Verfehlungen den Hut nehmen, ist der Rücktritt von Frau Käßmann noch lange keine Heldentat. Es ist eine ganz normale Konsequenz aus der Verfehlung, welche sie sich hatte zuschulden kommen lassen.
Bei der ganzen Diskussion um den, zu Recht bedauerten Verlust einer Persönlichkeit, an der Spitze der dtsch. Ev.Kirche, gerät die Schuld selbst (obe schwer?, leicht?, oder verzeihlich?) aus dem Focus und Frau Käßmann gewinnt mit ihrem Ausrutscher im Gegenteil zusätzliche Sympathien!
Ich stelle mir vor, ich wäre so erwischt worden, das Hellau um die Verfehlung wäre nicht nur groß und breit, sondern dauerhaft und lebenslänglich gewesen, weil ich eben nirgends bin, wo man ehrenhaft zurücktreten könnte!
Verstehst Du nun, weisnix, was ich damit sagen will? Es wird alles einseitig in den Medien übertrieben, damit werden die Menschen emotionalisiert und manipuliert! Also, Butter bei de Fische!
DER WAHRE CHARAKTER EINES MENSCHEN ZEIGT SICH NICHT BEI DER ERSTEN BEGEGNUNG, SONDERN BEI DER LETZTEN
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