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„WISP“ Weidner Initiative für soziale Politik C/o Luise Nomayo Zum Eicherlgarten 7 92711 Parkstein
An den Weidener Stadtrat Z.Hd. Herrn Oberbürgermeister Kurt Seggewiss Neues Rathaus 92637 Weiden
Vorab mit e-mail an: oberbuergermeister@weiden-oberpfalz.de
Betr.: Soziale Stadt Weiden setzt ein Zeichen am Buß- und Bettag, Mittwoch, den 18.11.09; Hier : Kinderbetreuung für MitarbeiterInnen der Weidener Stadtverwaltung, einschl. der städt. Betriebe;
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Seggewiß, verehrte Mitglieder des Weidener Stadtrates!
In Weiden ist der Buß- und Bettag kein allgemeiner Feiertag, aber für die Schulen ein unterrichtsfreier Tag. Damit entfällt neben der Unterrichtszeit auch die Ganztags-, bzw. Nachmittagsbetreuung an diesem Tag für VolksschülerInnen. Wegen der Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder, müssten Eltern entweder einen Tag Urlaub nehmen, oder sich einen Pflegeersatz suchen, während sie zur Arbeit müssen. Auch Kindergärten und Kinderhorte sind teilweise geschlossen.
Ich ersuche daher OB Seggewiß und den Weidener Stadtrat, den Bediensteten der Stadt Weiden die Möglichkeit zu eröffnen, an diesem Tag ihre Kinder und Enkelkinder mit zur Arbeit nehmen zu können. Die Stadtjugendpflege könnte die Kinder während der Dienstzeit betreuen und ihnen, mit einem kindergerechten Programm (z.b. Besuch der Thermenwelt, der Regionalbiliothek, der Weidener Museen od. Ähnliches), einen abwechslungsreichen, gemeinschaftlichen Kennenlerntag bieten.
Oberbürgermeister und Stadtrat würden damit die Identität der Arbeitnehmer-Familien mit der Stadt Weiden und der Stadtverwaltung stärken. Aussserdem würde dadurch ein Zeichen für eine familienfreundliche Stadt gesetzt. Die Stadt geht damit auch vorbildhaft voran und gibt einen Anstoß an private Unternehmen und Betriebe, diesem Beispiel zu folgen.
Die Idee eines solchen Erlebnistages für Kinder und Enkel der Mitarbeiter und Bediensteten, wird sich positiv auf das Betriebsklima selbst auswirken. Der Einfallsvielfalt, was die Programmgestaltung betrifft, sind keine Grenzen gesetzt. Den Fachkräften in der Stadtjugendpflege, dürfte die schnelle Programm-Improvisation und –Umsetzung, keine nichtzubewältigende Aufgabe sein. Mit Kirchen und deren Organisationen könnten ebenfalls Synergien entwickelt werden, um den Tag sinnvoll und erzieherisch wertvoll für die Kinder zu gestalten. Übrigens: Auch in anderen Städten wurden solche Aktionen von Seiten der Oberbürgermeister und Stadträte bereits angedacht und umgesetzt!
„WISP“ hofft im Interesse der städt. Beamten, Angestellten und Arbeiter, daß der Stadtrat eine solche Aktion für Kinder der städt. Mitarbeiterinnen unterstützt und ein Taggesprogramm erstellen läßt!
Mit freundlichen Grüßen
Luise Nomayo Sprecherin von „WISP“ 28.10.09
DER WAHRE CHARAKTER EINES MENSCHEN ZEIGT SICH NICHT BEI DER ERSTEN BEGEGNUNG, SONDERN BEI DER LETZTEN
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